Gründungsmitglied Theaterkollektiv
requiem.wav (2026)
(in Arbeit)
Konzept & künstlerische Co-Leitung / Performance
Produktion: Feige & Sohn
Site-specific-performance
Totenwache Kegelbahn Luzern:
22.09. – 25.09.26)
Beisetzung Jesuitenkirche Luzern:
25.09.26 (19:30)
Etwas, was den Kern von Techno seit den Ursprüngen ausmachte, war die Inklusivität. Techno war Zufluchtsort für alle, die Lust darauf hatten, in diese Welt einzutauchen, und sich darin respektvoll verhielten.
Durch Gentrifizierung und Kommerzialisierung geht dieser Kern verloren. Zwar schmücken sich immer mehr Parties mit Technos Namen, aber immer mehr Menschen können sich, auf Techno zu feiern, schlicht nicht mehr leisten.
Mit requiem.wav wollen wir darauf Aufmerksam machen, wie wichtig inklusive Communities sind: Weil Gentrifizierung und Konsumlogik Techno getötet haben, soll Techno angemessen beigesetzt werden.
Die Totenwache dauert 72 Stunden. Während dieser Zeit wird Techno aufgebahrt. Die Öffentlichkeit ist rund um die Uhr dazu eingeladen, vorbeizukommen, sich um den Sarg zu versammeln und persönlich Abschied zu nehmen.
Zur Trauerfeier sind sowohl Menschen, die an der Totenwache teilgenommen haben, als auch solche, die ihr ferngeblieben sind, eingeladen.

Überau wätteret dr mönsch (2026)
(in Arbeit)
Konzept & künstlerische Co-Leitung / live-Musik / Sounddesign
Produktion: Feige & Sohn
Premiere 04.12.26 im Kreuz Solothurn
Theaterstück über das Wetter, das im Team entwickelt wird und im Dezember 2026 im Kreuz Solothurn Premiere feiert.
Wir erfinden ein Schweizer Brauchtum neu: Überau wätteret dr Mönsch ist unsere eigene Version des traditionellen Wetterschmöckens (dt. Wetterriechen) und der Versuch, dem Wetter die Relevanz zurückzugeben, die es eigentlich verdient.

Alien•Nation (2025)
Künstlerische Co-Leitung / Live-Musik / Schauspiel
Abschlussprojekt Fabio Savoldelli Master of Arts «Expanded Theater» HKB Bern
Produktion: Feige & Sohn
Aufführungen: HKB Bern
Im Namen der Aliens zu performen – wie soll das funktionieren? Am Ende bleibt doch alles, was wir über Aliens sagen, Projektion. Der Versuch, sie zu repräsentieren, muss scheitern.
Um dennoch nicht nur über, sondern auch für Aliens zu sprechen, tauchen die Performer Fabio und León tief in den Alien-Kosmos ein. Popkultur, Wissenschaft, Literatur, Philosophie und Musik – Aus all diesen Bereichen holen sie Impulse, um ihre Mission zu erfüllen: Aliens gerecht zu werden. Denn sie wissen: Gelingt ihre Beschwörung, werden sie am Ende des Abends Ausserirdische besuchen.
Verkörpert werden die Aliens durch einen Chor, der sich dem Bühnenraum über die Performance hinweg langsam annähert. Dabei spricht er einen Text in einer unverständlichen eigens für den Abend erfundenen Sprache: eine Kulisse, an der das Publikum eigene Projektionen erproben kann – zumindest so lange bis sich die Schatten des Alien-Chors an der Gaze um den Bühnenraum abzuzeichnen beginnen…

ben-zurbriggen.ch

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